SONDERAUSSTELLUNG im DDR Museum Döberitz
Am Sonntag den 3. September 2017 , startet die neue Sonderausstellung im DDR Museum Döberitz ! Thema : Würfel..- Gesellschafts.- und Kartenspiele! Ausgestellt werden hunderte Würfel.- Gesellschafts.- Elektric-Quiz.- Angel.- Wissens-Quiz.- Steck.-Verkehrs.-Autorenn,- Spiele. Weiterhin Spiele wie Raus, Mensch ärgere dich nicht , Spiele Mix, Spiele – Magazine und viele andere ! Die Hersteller waren unter vielen anderen Spika ( Spiele und Kartonagenfabrik Karl-Marx-Stadt ) mit dem sehr bekannten Spika-Männelein als Setz-Figur ! Weitere Hersteller waren Altenburger Spielkarten , Gräfe, Piko, Famos, Plasticart, Combina, VEB Plastspielwaren Tabarz , VEB Spielzeug-Elektrik Meiningen ,VEB Roh.- und Feinkartonagen Leipzig und viele andere !Derartige Spiele hat man früher in Ost und West sehr viel in gemütlicher Runde genutzt. Daran nahm die ganze Familie teil und alle hatten viel Spass dabei. Heute werden solche Gesellschaftsspiele eher selten genutzt da viele für sich alleine im Internet das riesige Spiele-Angebot wahrnehmen. Die Geselligkeit in den Familien kommt dabei leider zu kurz !Ebenfalls findet am 3.September 2017 am DDR Museum Döberitz ab 10.00 Uhr ein Haus.-und Hoftrödel statt ( kein Trödelmarkt ) ! Diese Sonderausstellung endet am Sonntag den 24.September 2017 DDR Museum Döberitz Bammerweg 5 14727 Döberitz / Premnitz B 102 gegenüber NORMA Discounter Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 10.00-16.00 Uhr


Am Sonntag den 6. August 2017 , startet die neue Sonderausstellung im DDR Museum Döberitz ! Thema : Der wilde Westen und die Ritterzeit sowie Tiere aller Art !! Ausgestellt werden Ritter, Indianer und Cowboy-Figuren aus Plaste sowie Forts und Ritterburgen aus Holz und Tiere! Die Indianer und Cowboy-Figuren wuden bei PLAHO und bei Spielzeugland Mengersgereuth/Hämmern hergestellt ! Die Ritter produzierte Plasteverarbeitung OttoVoigt und Plaho in Krölpa/Thüringen ! Die wunderschönen Tiere kamen von Marolin VEB R.Mahr in Steinach/Thüringen ! Forts und Ritterburgen aus Holz wurden meist im Erzgebirge gefertigt ! Ebenfalls findet am 6. August 2017 am DDR Museum Döberitz ab 10.00 Uhr ein Haus.-und Hoftrödel statt ( kein Trödelmarkt ) ! Diese Sonderausstellung endet am Sonntag den 27.August 2017 DDR Museum Döberitz Bammerweg 5 14727 Döberitz / Premnitz B 102 gegenüber NORMA Discounter Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 10.00-17.00 Uhr Letzter Einlass : 16.00 Uhr


Am Sonntag den 2. Juli 2017 , startet die neue Sonderausstellung im DDR Museum Döberitz ! Thema : - Blechspielzeug von MSB = Mechanische Spielwaren Brandenburg an der Havel - In der DDR war MSB = Mechanische Spielwaren Brandenburg an der Havel der bedeutendste Hersteller von mechanischen Spielwaren aller Art ! Designer Manfred Schindler gestaltete unzählige wunderschöne Spielzeuge wie Raupenschlepper , Gabelstabler mit Anhänger , Sattelschlepper , Rennfahrzeuge , Militärfahrzeuge, Geländewagen , Polarmobile, Müllfahrzeuge, Raketen , Autos der Filius-Serie , Stadtreinigungs-Fahrzeuge, Tankfahrzeuge , Straßenwalzen , Kranfahrzeuge, Feuerwehrfahrzeuge , Traktoren , usw. ! Legendär ist sein Autoscooter mit einem Clown als Fahrer der automatisch die Richtung ändert wenn er irgendwo gegen stößt ! Die Autoscooter werden mit einem dazugehörigen Schlüssel aufgezogen ! Diese Blechspielzeuge sind heute sehr selten und erfreuen immer noch viele Sammlerherzen und Menschen die als Kind mit einem oder gar mehreren dieser tollen Spielsachen spielen durften ! Ebenfalls findet am 02.Juli 2017 am DDR Museum Döberitz ab 10.00 Uhr ein Haus.-und Hoftrödel statt ( kein Trödelmarkt ) ! Diese Sonderausstellung endet am 30.Juli 2017
 

Am Pfingst -Sonntag , den 04. Juni 2017 , startet die neue Sonderausstellung im DDR Museum Döberitz !
Thema : - Alle neu erworbenen Exponate der letzten 12 Monate - Alltagsgegenstände , Spielzeug , Kinderbücher , Gesellschaftsspiele , Kartenspiele , Schiebefix , Figuren , Plüschtiere , Modelleisenbahnen ,Wimpel, Konsumartikel , Porzellan , Keramik , Krüge usw. !
 

ERWEITERUNG der DAUERAUSSTELLUNG

Camping und Campingurlaub in der DDR - Gezeigt wird eine typische Camping-Szene wie sie auf hunderten Campingplätzen auf dem gesamten Gebiet der DDR zu finden war ! Eingepackt wurden Zelt , Campingtisch , Campingstühle, Luftmatratzen , Schwimmhilfen für die lieben Kleinen , Campingleuchte, Campingbesteck und Geschirr , allerlei Proviant usw. ! Auch an die Ostsee fuhr man damals mit total überladenem Trabant ( auch wegen der Ersatzteile die man mitnahm und unterwegs eventuell brauchte) , welcher im besten Fall ein 601 Universal ( Kombi ) war da er ein größeres Platzangebot hatte und hat , mit dem Wartburg , dem Skoda aus der CSSR , einem Lada oder einem Saporochez aus der UDSSR , einem Dacia aus Rumänien oder wer privilegiert war sogar mit einem Westauto ! Westautos konnte man in der DDR kaufen wenn man reichlich blaue Fliesen hatte . Blaue Fliesen ? Ja, blaue Fliesen nannten die DDR Bürger die 100 DM Scheine ! Dafür konnte man in der DDR einen VW Käfer aus einem kleinen Kontingent erwerben ! Später sogar einen VW Golf . Davon wurden zehntausend Stück in die DDR geliefert ! Ja, sogar einen Mazda 323 aus Japan konnte man erwerben ! Wer dann noch eine Anhängerkupplung an seinem heißgeliebten Gefährt hatte , konnte einen Campinganhänger mit kleiner Einbauküche im Schlepptau nehmen ! Diese hießen und heißen immer noch Campifix, Klappfix usw. ! Auch ein Dachzelt für den Trabant gab es : Das Müller-Dachzelt ! Wer eins hatte war der König unter den Campern ! Das Dachzelt wurde im Sprachgebrauch Hotel Sachsenruh genannt ! Nach der Vernichtung einiger Bratwürste aus der H0 oder dem KONSUM ( Abkürzung für : Kauft Ohne Nachzudenken Schnell Unseren Mist ) mit Senf aus Bautzen oder Ketchup aus Werder ! Dabei oder danach wurden dann ein paar Flaschen Gerstensaft , Rosenthaler Kadarka , Bärenblut ( Rotwein ), Goldkrone Weinbrand , Zahnaer Eierlikör , Kreuz des Südens ( Aprikosenlikör mit Rum ) , Timm´s Saurer , einfach nur Klarer oder ähnliche Ostprodukte geleert ! Prost ! Am nächsten Morgen hatte man ( Mann oder auch Frau ) , ja was wohl ? Schädelbrummen !

 









Sonderausstellung im DDR Museum Döberitz ab dem 02.08. 2015 !

.Ausgestellt ist das Thema Feuerwehr der DDR :
( Fotos , Bücher , Uniformen , Auszeichnungen , Feuermelder , Feuerlöscher usw. usw.) !

Ende der Ausstellung ist der 30.08.2015 !
Ebenfalls findet am 02.08 am DDR Museum Döberitz ab 10.00 Uhr ein Haus.-und Hoftrödel statt ( kein Trödelmarkt ) !
Der Hoftrödel wird in Folge regelmäßig jeden ersten Sonntag im Monat ( bis Oktober ) ab 10.00 Uhr stattfinden !

Nach der Winter-Pause öffnet das DDR Museum Döberitz am 1 Mai 2015 seine Pforten mit einer großen Sonder-Ausstellung zum Thema Fotografie und Fototechnik der DDR ( bis zum 24. Mai 2015 ) !
Ausgestellt sind alte Fotografien , Kameras , Entwickler , Dia-Projektoren , Zubehör von ORWO usw. !
Selbstverständlich ist ebenfalls die Dauerausstellung mit vielen neuen Ausstellungs-Objekten zu bestaunen !
Da werden Erinnerungen an 40 Jahre DDR geweckt die Freude aufkommen lassen !
Zudem findet am 3. Mai 2015 am DDR Museum ebenfalls ab 10.00 Uhr ein großer Hoftrödel statt !
Der Hoftrödel wird in Folge regelmäßig jeden ersten Sonntag im Monat
( bis Oktober ) ab 10.00 Uhr stattfinden !


Vom 05.-21.09.2014 findet im DDR-Museum eine große 
und äußerst interessante Sonderausstellung mit extrem seltenen 
Exponaten der Volkspolizei aus dem Nachlass und im Gedenken an Herbert Kaiser,
Hauptmann und Unfall/Katastrophen-Sachverständiger bei der Kriminalpolizei der DDR 
der von 1962 bis 1989 in Magdeburg in aufopferungsvoller Hingabe seinen Dienst versah !
Die Ausstellung gibt einen interessanten Einblick in die Arbeit der Kriminalpolizei !

Der Name und auch Bilder des Herbert Kaiser dürfen auf ausdrücklichen Wunsch
seines
Sohnes hier und im DDR Museum veröffentlicht werden !


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„Hier gibt's was Besonderes!“

DDR-Museum präsentiert auf rund 400 Quadratmetern Dinge aus dem Alltag der DDR

07.08.2014

Im nachgebildeten DDR-Konsum schwelgen Nancy und Andreas Ilzhöfer aus Rhinow in alten Erinnerungen. Foto: fep

Im nachgebildeten DDR-Konsum schwelgen Nancy und Andreas Ilzhöfer aus Rhinow in alten Erinnerungen. Foto: fep

Döberitz.

„Es gibt alles, nur nicht immer, nicht überall und schon gar nicht, wenn es gerade gebraucht wird", hieß es im Volksmund der ehemaligen DDR. Das Einkaufen im HO oder Konsum war für die DDR-Bürger das reinste Abenteuer. Wurden Warteschlangen vor den Geschäften erblickt, war klar: Hier gibt's was Besonderes!" Erst einmal mit einreihen und dann fragen, was es gibt. Versorgungslücken gab es immer und überall. Irgendetwas war immer nicht zu haben.

So wie die Defizite bei den „Waren des täglichen Bedarfs" setzte es sich bei Fahrzeugersatzteilen fort. Nicht nur, dass der DDR-Bürger zwölf Jahre lang auf einen Trabi warten musste, fehlte es vorn und hinten an Ersatzteilen. Not macht bekanntlich erfinderisch und so wurden alte Teile wieder regeneriert und eingebaut.

Einer, der heute von den Erfinderreichtum des einfachen DDR-Bürgers und den Ostblockautos fasziniert und infiziert wurde, ist der Mönchen-Gladbacher Manfred Hüsges. Dabei hatte er bis 1993 überhaupt keine Beziehung zur DDR. „Jedes Jahr bin ich mit meinem Kumpel quer durch Westdeutschland gereist. Der östliche Teil hat mich absolut nicht interessiert", erzählt der Mönchen-Gladbacher. Erst vier Jahre nach dem Mauerfall erinnerte er sich daran, dass es da ja noch ein Land vor der Grenzöffnung gab, fuhr in den Osten und machte nicht nur Bekanntschaft mit einem Trabi, sondern erwarb ihn. Im Laufe der Jahre kamen weitere Autos der Ostmarken Trabant, Multicar, Barkas, Wartburg und Wolga hinzu. Irgendwann begann Manfred Hüsges auch Spielzeug der damaligen DDR zu sammeln. Auf Trödelmärkten in ganz Ostdeutschland kaufte er alles, was irgendwie nach DDR-Spielzeug roch, auf. Nach unzähligen Sammlerjahren kam Manfred Hüsges dann auf die Idee, seine Objekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Wenn ich ein DDR-Museum in Mönchen-Gladbach eröffnet hätte, wäre das wahrscheinlich sinnlos gewesen", meint er. Und wie der Zufall es will, lernte er bei einem Internet-Einkauf Peter Klapp, der ein ebensolches Faible für DDR-Spielzeug hat, kennen.

Der Wessi und der Ossi fanden in der ehemaligen Döberitzer Gaststätte im Bammer Weg 5 ein geeignetes Objekt. „Das Haus befand sich in einem total desolaten Zustand. Mir war gleich klar, dass der Umbau und die Gestaltung der Ausstellung mindestens drei Jahre in Anspruch nehmen würde. Zu Peter habe ich damals gesagt, ob er das mit mir gemeinsam durchziehen will. Wenn nicht, fahre ich wieder nach Hause und das war‘s dann mit dem Museum in Döberitz", erzählt Manfred Müsges.

Peter Klapp entschied sich fürs „Durchziehen". Die beiden DDR-Liebhaber krempelten die Ärmel hoch und erneuerten die Wasser- und Heizungsinstallation und richteten die Räume nach ihren Bedürfnissen her. In mühevoller Kleinarbeit wurden Vitrinen gebaut, die Ausstellungsstücke sortiert und in die Schaukästen gestellt. Selbst eine Trabihälfte wurde mit der Aufschrift „DDR-Museum" aus PEBE-Bausteinen gestaltet und zeigt heute den interessierten Besuchern den Weg von der Bundesstraße 102 zum DDR-Museum. „Wir haben bis vor fünf Minuten vor der Eröffnung, die im Frühjahr dieses Jahr erfolgte, noch geschraubt", schildert der Mönchen-Gladbacher.

Auf rund 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche ist alles thematisch sortiert. Die Besucher entdecken nicht nur einen eingerichteten DDR-Konsum, sondern auch einige nachgebaute Alltagsszenen aus PEBE-Steinen, Modelleisenbahnen, ein Kinderkaufmannsladen, unzähliges Kleinspielzeug, Puppen, Bücher, Gesellschaftsspiele, DDR-Fahrzeuge und typische Gebrauchsgegenstände, angefangen von Radios über Ferngläser bis hin zu Telefone. „Wieviel Exponate hier zu sehen sind, kann ich nicht mehr schätzen. Fakt ist, dass im Lager mindestens noch einmal soviel lagert. Deshalb werden wir auch hin und wieder die Ausstellung ändern. Gezeigtes kommt wieder in die Kisten und wird durch andere Stücke ersetzt", macht Manfred Hüsges deutlich.

Inzwischen ist das DDR-Museum längst kein Geheimtipp mehr. Aus allen Himmelsrichtungen rollen die, die ein wenig in Erinnerungen schwelgen, aber auch die, die das Warenangebot, das Spielsortiment und die Fahrzeugpalette der einstigen DDR näher kennenlernen wollen, an. So wie auch Nancy und Andreas Ilzhöfer aus Rhinow. Sie nahmen sich dieser Tage ein wenig Zeit, die Ausstellung zu bewundern. „Es war schon interessant, Dinge des alltäglichen DDR-Lebens, mit denen wir groß geworden sind, hier wiederzuentdecken", freut sich Andreas Ilzhöfer. „Sind wir doch mal ehrlich. Vieles ist doch schon in Vergessenheit geraten", fügt seine Ehefrau hinzu.

Solche Einschätzungen erfüllen den Wessi und den Ossi natürlich mit Stolz.

Neugierig geworden? Geöffnet hat das Museum bis Oktober jeweils mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Übrigens: Die beiden Ostalgiker sind noch auf der Suche nach weiterem Spielzeug oder anderen DDR-Gebrauchsgegenständen. (fep)